Freitag, 21. September 2007

Eine Sucht weniger

Ich habe es geschafft, seit mehr als 8 Wochen kein World of Warcraft mehr zu spielen. Irgendwie hat die Jagd nach Items, noch mehr Items und überhaupt ITEMS nachgelassen nach knapp 3 Jahren.

Das ist nicht der erste erfolgreiche Ausstieg, vor WoW habe ich Everquest gespielt, 8 Jahre lang.

Was bleibt zurück? Nichts. Die Freundschaften, die sich im Laufe der Zeit ergeben haben halten sich nicht, jenseits von Orcs, Elfen und Trollen. Irgendwie seltsam, man findet keine Zeit für eine E-Mail oder ein Telefonat, respektive einen Plausch im Teamspeak. Ohne das drumherum aus den Online Welten scheint jeder Kontakt abzubrechen, das Interesse am Kontakt schläft auch ein. Und das obwohl mit mit gleichgesinnten mehr als 8 Stunden am Tag verbracht hat, jeden Tag.

Bis jetzt habe ich es nicht fertig gebracht meine Charaktere zu löschen oder den Account stillzulegen. Sie sind einem schon irgendwie ans Herz gewachsen, die kleinen. Eigentlich ist es ja nichts weiter, als ein Haufen Pixel, der aber zeitweise mein Leben bestimmt hat. Ein Haufen virtueller Pixel, für den manche bares Geld hinlegen auf Ebay, an dem Freundschaften zerbrechen, wenn es um Items geht.

Morgens um 10 aufstehen, bis 14:00 Uhr zocken. Dann Spätschicht im Callcenter bis 23:00 und dann wieder bis 3 oder 4 morgens Monster geschlachtet.

Um aus der Sache doch irgendwas mitzunehmen werde ich den Account verkaufen. Schätze mal 100-200 Euro gibt es dafür, auf die Zeit gesehen, die ich damit verbracht habe ist mein Stundenlohn im CC gradezu fürstlich.

Andererseits habe ich es bis dato nicht geschafft meine Chars aus Everquest zu löschen, die jetzt mittlerweile 10 Jahre auf dem Buckel haben.

Mittwoch, 19. September 2007

Das Internet hat mehrere Seiten?

Gerade erreicht mich eine Kundenanfrage.

"Bitte schicken Sie mir ein neues Internet, ich habe das alte durch".

Neugierig geworden frage ich nach, Der Kunde hatte nie die Startseite verlassen und nur selbige gelesen, bzw. die Artikel.

Völlig erstaunt darüber, dass es ja noch mehr Seiten gibt als diese,bedankt sich der Kunde und entdeckt nun das Internet.

Sachen gibts, die gibts garnicht.

Krach für die Ohren

Macht ein Kollege aus dem CC mit seiner Band
PESTICIDE
Intern liebevoll Olaf and the Firefuckers genannt rocken die Jungs die Hütte, mittlerweile sogar recht erfolgreich, reinhören lohnt.

Montag, 17. September 2007

S wie Frankfurt

Agent: Ich bustabiere Ihnen das mal. Also F wie Frankfurt
Kunde: S?
Agent: Nein, F ...wie Frankfurt
Kunde: Seit wann schreibt man Frankfurt mit S?!
Agent: Nein, F...wie zum Beispiel Friedrich
Kunde: Achsoooo...F...ja hab ich.

Sonntag, 16. September 2007

Startseite oder nicht Startseite...das ist hier die Frage

Nicht jeder muss ins Internet, nicht jeder sollte ins Internet. Ich bin gegen Reglementierungen ** aber für manche Leute sollte doch ein Internet-Führerschein eingeführt werden.

** Nein, das ist nix für Kids aber ich sehe die Aufsichtspflicht noch immer bei den Erzeugern und NICHT beim ISP.

Und wer denkt, dass beim Verbraucherschutz fähige Leute sitzen wird auch gleich eines Besseren belehrt.

Der Verbraucherschutz hat in Vertretung eines Kunden darum gebeten, den Internetzugang wieder herzustellen. Der Kunde könne seit MONATEN nur über Google ins Internet. Google bietet ja eine menge Gedöhns an, unter Anderem diesen Blog aber gewiss keinen Internetzugang.

Wir mögen sofort den Zugang prüfen und herstellen oder aber ....diverse Androhungen von weiteren Maßnahmen. Was war geschehen? Der liebe Kunde hatte Google als Startseite eingerichtet.

Der Unterschied zwischen ISP und Startseite scheint unüberbrückbar...